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Referenzportfolio: Skin in the Game statt Benchmark-Tracking
Closelook betreibt zehn Referenzportfolios — keine Benchmarks zum Nachbilden, sondern reale Positionen mit echtem Kapital dahinter. Fünf sind aktiv-diskretionäre Überzeugungskörbe (AI Build-Out, Hypergrowth, Global Tech 50, Global ETFs, Derivatives), zwei sind passiv-systematische Sleeves des Rubin-Index (Equal-Weight, Momentum) und drei sind aktiv-systematische Bücher — Rubin Sector Rotation, die Jensen-NVIDIA-Beteiligungskohorte und der T1 Trillion-Dollar Club. Der Unterschied ist entscheidend: Eine Benchmark ist ein Ziel, das erreicht oder übertroffen werden soll. Ein Referenzportfolio ist eine Demonstration von Überzeugung — der Beweis, dass der Autor nach seiner eigenen Recherche handelt. Jeder Kauf, jeder Verkauf, jedes Rollen und jede Anpassung wird mit Begründung veröffentlicht. Jeder Verlust wird dokumentiert. Das ist das Prinzip "Skin in the Game", angewandt auf Investment-Research.
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Warum Referenz, nicht Benchmark
Die meisten Investment-Newsletter veröffentlichen "Modellportfolios", die nur auf dem Papier existieren. Es steht kein Kapital dahinter, keine emotionale Last auf den Positionen, keine reale Konsequenz für falsche Entscheidungen. Closelooks Portfolios sind anders: Sie repräsentieren tatsächliche Allokationsentscheidungen, die durch echtes Kapital gedeckt sind.
Das verändert die Qualität der Recherche. Wenn Geld auf dem Spiel steht, hinterfragt man seine eigene These härter. Man dimensioniert Positionen sorgfältiger. Man respektiert Stops. Das veröffentlichte Portfolio ist keine Ideen-Vitrine — es ist ein Protokoll von Entscheidungsfindung unter Unsicherheit.
Die fünf aktiv-diskretionären Portfolios
AI Build-Out: Konzentrierte KI-Infrastruktur-Positionen. Hohe Überzeugung, hohe Volatilität. 15-25 Positionen.
Hypergrowth: Aufstrebende KI-Infrastruktur-Führer mit asymmetrischem Aufwärtspotenzial. Höheres Risiko.
Global Tech 50: 45-55 globale Technologieführer. Die Nicht-US-Gelegenheit auf dem breitesten Abschlag seit einem Jahrzehnt.
Global ETFs: Makro-Allokation über Geografien, Rohstoffe und Krypto. Die Diversifikationsschicht.
Derivatives: Reines Optionsbuch — Cash-Secured Puts, Covered Calls, gerichtete Wetten. Zu 80-95% durchgehend in Cash. Die Einkommens- und Absicherungsschicht.
Die zwei passiv-systematischen Portfolios
Regelbasierte Sleeves des Rubin Build-Out 100-Universums ohne Ermessensspielraum — der Kontrast zu den oben genannten Überzeugungskörben ist Teil der Research-Linse: gleiches Universum, andere Regeln, beobachtbare Performance-Lücke.
Rubin Equal Weight: Quartalsweises Rebalancing auf Gleichgewichtung. Reine Breite — jeder Titel trägt das gleiche Risiko unabhängig von der Marktkapitalisierung.
Rubin Momentum: Gleichgewichtet zum Inception-Datum am 2025-12-30, danach frei driften lassen — kein planmäßiges Rebalancing, sodass Gewinner ein schwereres Gewicht aufbauen. Erstes manuelles Rebalancing am 2026-06-30.
Die drei aktiv-systematischen Portfolios
Regelbasierte Konstruktion, getrieben durch ein aktives Signal statt einen festen Zeitplan.
Rubin Sector Rotation: Event-getrieben — repositioniert sich, wenn die Rubin-Sektorzusammensetzung zwischen der Dominanz von Memory, Power, Substrates und Packaging wechselt. Trigger-basiert, nicht kalendarisch.
Jensen — NVIDIA Strategic Authority: Fügt ein öffentliches Unternehmen an dem Tag hinzu, an dem NVIDIA eine Kapitalbeteiligung offenlegt oder es in eine benannte NVIDIA-Architekturschicht aufnimmt; hält, bis NVIDIAs 13F zeigt, dass die Position aufgelöst wurde. Das Signal ist NVIDIAs eigene Kapitalallokation.
T1 — Trillion Dollar Club: Gleichgewichtet jede Aktie, die jemals bei oder über einer Marktkapitalisierung von 1 Billion Dollar geschlossen hat, hinzugefügt am Datum der Überschreitung, Basis am letzten Handelstag 2025. Das Signal ist ein Eine-Billion-Dollar-Mitgliedschaftstest.