Glossarbegriff

VIXEQ (Constituent Volatility Index)

Cboes Kennzahl für die durchschnittlich erwartete Volatilität der S&P-500-Mitglieder — ein 'Einzelaktien-VIX'; der Abstand zum VIX spiegelt implizite Korrelation und Dispersion wider.

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VIXEQ — der Cboe S&P 500 Constituent Volatility Index (INDEXCBOE: VIXEQ) — misst die durchschnittlich erwartete 30-Tage-implizite Volatilität der einzelnen Aktien im S&P 500, statt jener des Index selbst. Er ist im Grunde ein 'Einzelaktien-VIX': Während der VIX die Volatilität des Korbs bepreist, bepreist der VIXEQ die durchschnittliche Volatilität seiner Mitglieder. Da sich Indexbewegungen aus gegenläufigen Einzelwertbewegungen teilweise ausgleichen, liegt der VIXEQ normalerweise über dem VIX, und der Spread zwischen beiden gibt Aufschluss über implizite Korrelation und Dispersion — weit, wenn erwartet wird, dass sich Aktien unabhängig voneinander bewegen, eng, wenn sie sich gemeinsam bewegen. Ein Regime, in dem die Einzelaktienvolatilität gemeinsam mit einem steigenden Index ansteigt ('Aktie steigt, Vol steigt' — eine positive S&P/VIXEQ-Beziehung), signalisiert idiosynkratischen, dispersionsgetriebenen Handel statt des üblichen inversen VIX-zu-Index-Reflexes, und dies ist das Umfeld, in dem Vanna- und Gamma-Squeeze-artige Einzelwertdynamiken tendenziell dominieren.