Glossarbegriff

Indiumphosphid (InP) Indium Phosphide (InP)

Das III-V-Halbleitermaterial, aus dem die Laser gefertigt werden, die in der Datacom-Optik Licht erzeugen — EMLs und Continuous-Wave-Quellen. Silizium kann nicht lasen; InP ist die Quelle der Photonen, und 2026 ist dessen Versorgung der engste Engpass der Optik-Kette.

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Definition & Kontext

Indiumphosphid ist ein Verbindungshalbleiter (III-V), dessen Bandstruktur eine effiziente Lichtemission ermöglicht — etwas, das Silizium physikalisch nicht leisten kann. Datacom-Laser basieren darauf: die elektroabsorptionsmodulierten Laser (EMLs) in 800G- und 1.6T-Transceivern, die Continuous-Wave-Laser, die Silicon-Photonics-Engines speisen, sowie die externen Lichtquellen für Co-Packaged Optics. InP mit ausreichender Ausbeute zu fertigen, ist eine der wirklich knappen Fähigkeiten der Branche — die Hürde liegt nicht im Design, sondern in der Fab, und die Merchant-Kapazität in Datacom-Qualität konzentriert sich auf Coherent und Lumentum.

Warum es 2026 wichtig ist

Der KI-Ausbau hat die Laser-Ebene zum bindenden Engpass der Optik-Kette gemacht. In den Berichten vom August 2026 meldete Lumentum eine EML-Versorgung, die mehr als 30% unter der Nachfrage liegt, wobei Hochleistungs-Pumplaser auf unbestimmte Zeit ausverkauft sind, und Coherent meldete eine bis 2028 ausgebuchte Transceiver-Kapazität — mit einer Verdopplung der internen InP-Kapazität ein Quartal vor Plan, der branchenweit ersten Sechs-Zoll-InP-Waferlinie in Sherman, Texas, und einer weiteren geplanten Verdopplung bis Ende 2027. Da Co-Packaged Optics weiterhin externes Licht benötigt, überlebt der Laser den Rückgang des steckbaren Moduls — weshalb der Engpass eine strukturelle und nicht nur zyklische Geschichte ist.

Wie Closelook den Begriff verwendet

InP definiert die oberste Grenze der Interconnect-Abgabe in der Serie What Survives the Handoff — die Ebene, die als Engpassspieler der Optik-Kette eingestuft wird. Die vollständige Analyse findet sich in The Toll Nobody Keeps.